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Stand 09.11.2015

Allgemeines

Das Fach „Darstellendes Spiel“ (DS) wurde 2008 als reguläres Fach an unserer Schule eingeführt und kann als dreistündiger Grundkurs (GK) in der Gymnasialen Oberstufe gewählt werden. Der GK Darstellendes Spiel dient wie die Fächer Musik und Bildende Kunst zur Erfüllung der Belegpflicht im musisch/künstlerischen Bereich. Der Grundkurs kann nur als Jahreskurs gewählt werden. Bei zweijähriger Belegung kann die 5. Prüfungskomponente (PK) in DS abgelegt werden.

Voraussetzung für die DS-Kurswahlmöglichkeit in der Oberstufe ist die regelmäßige Teilnahme an einem zweistündigen Vorkurs in der 10. Klasse.

Die Fachkolleginnen nehmen regelmäßig an Fortbildungen teil.

Voraussetzungen

DS ist Ensemblearbeit. Wie in kaum einem anderen Fach kann hier Arbeit nicht nachgeholt werden. Für den, der fehlt, gibt es keinen Ersatz, deshalb sind regelmäßige Anwesenheit und Zuverlässigkeit oberstes Gebot. Wer im Vorkurs häufig fehlt, kann daher nicht zum Grundkurs zugelassen werden. Weiterhin müssen sich die Schüler_innen im Fach DS in besonderem Maße mit ihrer ganzen Person einbringen – neben kreativen Ideen und Reflexion ist vor allem aber auch der Einsatz des eigenen Körpers gefragt. Spielfreude und das Einbringen eigener Energie in die Gruppe sind folglich wichtige Voraussetzungen für die Belegung des Faches.

Zu jedem Theater gehört ein Publikum und so demonstrieren die Vorkurse ihre Ergebnisse in kleinen Projekten wie etwa am Tag der offenen Tür oder am Musikabend in Kooperation mit dem Fachbereich Musik. In der Sek II steht die Inszenierung bzw. Präsentation des Projektes im Zentrum. Jeder DS-Kurs zeigt innerhalb der vier Semester mindestens ein Ergebnis der Schulöffentlichkeit, in der Regel am Ende des 2. Semesters. Ein solches Theaterprojekt bietet den Schüler_innen zahlreiche miteinander verzahnte, komplexe Themenfelder. Das produktionsorientierte Arbeiten gibt Raum, um die verschiedenen im Rahmenlehrplan genannten Kompetenzen zu erwerben.

Kompetenzerwerb

Die Vorkurse bilden das Fundament, bei dem die Schüler_innen theaterspezifische Gestaltungsformen und theatrale Mittel bewusst wahrnehmen (Sachkompetenz) und erste Bühnenerfahrungen sammeln, die die Grundlage für die Arbeit in der Oberstufe bilden. Durch verschiedene Theaterübungen erproben die Teilnehmer_innen ihre mimischen, gestischen und sprachlichen Ausdrucksmöglichkeiten und lernen, Theater zu gestalten (Gestaltungs-kompetenz). Hierzu gehören in besonderem Maße auch das Zusammenspiel in der Gruppe, Teamgeist sowie partnerschaftliches Bewusstsein (soziale Kompetenz). Darüber hinaus lernen die Schüler_innen, über geleistete und beobachtete Darstellungen zu reflektieren, sich im Gestaltungsprozess miteinander auseinanderzusetzen (kommunikative Kompetenz) und die Bedeutung von Theater in unserer Gesellschaft zu verstehen bzw. ihre Teilhabe an der Gestaltung gesellschaftlichen Lebens durch Theater zu erfahren (soziokulturelle Kompetenz).

Unterrichtsorganisation

Der Grundkurs kann für zwei oder vier Semester gewählt werden, Voraussetzung für die 5. PK in DS ist die viersemestrige Belegung. Der Einstieg ab Q3 ist nicht möglich. Ein Jahresprojekt endet mit einer Aufführung, an der jede_r Teilnehmer_in als Spieler_in/Darsteller_in/Performer_in/Tänzer_in beteiligt ist.

In Q 4 wird für die Wahl des Projektes die erhöhte Arbeitsbelastung der Abiturienten berücksichtigt.

Eine ideale Gruppengröße umfasst 12 – 15 Teilnehmer_innen. Aus fachlichen Gründen darf die Stärke der Kurse jedoch nicht über 20 Kursteilnehmer_innen  hinausgehen. Bei notwendiger Teilung der Gruppe ist eine geringere TN-Zahl möglich. 

 

Neben der Aula steht als weiterer Probenraum ein Studio für kleinere Lerngruppen zur Verfügung.

Interesse am Theater wird als selbstverständlich vorausgesetzt, so dass gemeinsame Theaterbesuche professioneller Bühnen sowie schulinterner Aufführungen zum Kursinhalt gehören.

Die Teilnahme an speziellen Probentagen und geplanten Probenfahrten ist verpflichtend.

Leistungsfeststellung und Bewertung

Die Bewertung der Leistung setzt sich in den Grundkursen aus dem allgemeinen Teil (der Kursarbeit, der häuslichen Vorbereitungs- oder Nachbereitungsarbeit) und der Klausur (spielpraktische Klausur mit spielpraktischen und schriftlichen Anteilen oder schriftliche Klausur) zusammen. Der allgemeine Teil geht zu zwei Dritteln, die Klausur zu einem Drittel in die Gesamtnote ein. Die Bewertungskriterien entsprechen dem Berliner Rahmenlehrplan.

 

Die Teilnahme am Vorkurs wird auf dem Zeugnis der 10. Klasse vermerkt mit folgenden Zusatzoptionen: teilgenommen“, „mit Erfolg teilgenommen“ oder „mit großem Erfolg teilgenommen.“ Darüber hinaus findet eine Beratung der Vorkursleitung statt. Im Falle einer erhöhten Nachfrage für die Grundkurswahl, die personell nicht zu leisten ist, wird die Beurteilung der Vorkursteilnahme berücksichtigt.

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