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Rezension zum Poetry-Slam-Auftritt von Bas Böttcher im Schiller-Gymnasium am 20.2.2014

Von Nanja G.

 

Bas Böttcher, geboren 1974 in Bremen, studierte Mediengestaltung an der Bauhaus- Universität in Weimar und lebt seit 2000 in Berlin. Er ist Mitbegründer der deutschsprachigen Poetry-Slam-Szene und gewann Mitte der 90er Jahre mehrfach den Poetry-Slam Preis der Literaturwerkstatt Berlin. Bas Böttcher gilt als der erste deutsche Slam-Poet und diesen konnte unsere Schule live miterleben.

Ein Sprachkünstler der heutigen Zeit, der sich als aufmerksam, höflich und selbstbewusst bewies. Seine Leidenschaft für Konsonanten, Alliterationen, Endungen und andauernde Mehrdeutigkeiten wurden in seinen Poetrys, die er vor den Schülern präsentierte, nicht vernachlässigt und auch sein Talent für die Benutzung der deutschen Sprache konnte man nicht überhören. Wortklänge, die sich mit anderen Wörtern verbinden und sich in seinen Texten widerspiegeln, dienen der fließenden Vortragsweise, die Bas Böttcher zu der seinen gemacht hat. Eine neue Generation von Literaten, die Gedichte und deutschen Sprachgesang verbinden und somit eine neue Welt in der Kunstszene öffnen. Somit haben Böttchers Gedichte auch eine außergewöhnliche musikalische Qualität. Außerdem besitzt er über ein gigantisches Repertoire, welches er jederzeit abrufen und fließend wiedergeben kann.

Demzufolge konnte Bas Böttcher auf höfliche und sympathische Art und Weise auf bestimmte Wünsche und Vorschläge der Schüler eingehen und gewann somit neben der Freude am Zuhören, sofort lebhaften Applaus. Dadurch war es ein gelungener Nachmittag am Schiller- Gymnasium, den auch Schüler sowie Lehrer so schnell nicht vergessen werden.