Neuigkeit: Kompetenztage am Schiller-Gymnasium: Di+Mi vor den Herbstferien, am 17. und 18.10.2017
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Am 18.11.10 machte die Klasse 8G einen Ausflug zum Haus der Kulturen der Welt. Der Ausflug sollte uns eine bessere Verdeutlichung der Renaissance verschaffen, vor allem über das Potosi-Prinzip. Das Besondere an dem Haus der Kulturen der Welt war nämlich, dass die Gemälde und Zeichnungen nicht alle an der gleichen Wand hingen, sondern so aufgeteilt waren, dass man einen besseren Durchblick bekam und sich sozusagen in diese Zeit versetzen konnte.

Am Eingang gab es so etwas wie eine Einführung mit drei Bildern. Die Führung begann mit einem Gemälde der Stadt Potosi. Das Gemälde ist eine Aufsicht, wie eine Landkarte, wo man nicht alles ganz klar erkennen kann. Dieses Bild sollte uns zeigen, dass Potosi eine große Handelsstadt war. Hinter der Potosi-Landkarte gab es eine Großaufnahme des ursprünglichen Bildes. Die Malstruktur, Details und Feinheiten wurden näher dokumentiert. Bei der Großaufnahme sah man, dass der Künstler uns das Leben in der Stadt Potosi näher zeigen wollte. Dann kamen wir zu einem Bild mit einem Adligen auf dem Pferd, der für den Armen einen Silbertaler wirft. Er hat eine Charaktermaske auf. Das bedeutet, er gibt sich als jemand anderes aus. Das Bild wollte uns zeigen, dass die meisten Adligen, so getan haben, als würden sie etwas Gutes tun. Nach einer kurzen Zeit wendeten wir uns den Silberzeichnungen zu. Das Prinzip der abwesenden Bilder. Das sind Kopien von den Originalbildern, also Nachzeichnungen. Auf den Silberzeichnungen sah man viele Kampfszenen. Es waren Höllenbilder. Diese Bilder hingen in den Kirchen, damit die Menschen gehorchen und unterdrückt werden konnten. Es waren christliche Motive, die den Leuten Angst machen sollte. Diese Silberzeichnungen sollten uns darstellen wie die Kirche den Menschen mit Höllenangst und Todesfurcht Angst machte. Danach kamen wir zu einer Ausstellung mit vielen Transportkisten. Diese stellte uns die Unterdrückung der Menschen dar. Zum Abschluss der Führung haben wir in Gruppen ausgeschnittene Bilder aus dem Mittelalter nachgezeichnet und später auch zusammengelegt. Die ganze Klasse hatte großes Interesse bei dem Ausflug gezeigt.

Das war noch nicht das Ende des Ausfluges, da wir noch Gäste des rbb waren. Es ging darum, die Ausstellung von Sylie Alaada zu sehen, wo es Gewänder und Kleider zum anprobieren gab. Somit konnten wir uns aus verschiedenen Perspektiven betrachten. Dabei hatte die ganze Klasse große Freude.

Es folgte ein Film. In dem Film wurden Immigranten nach ihrem Wohlbefinden in Deutschland interviewt. Einige fühlen sich ausgegrenzt und die anderen fühlten sich mehr integriert. Darüber gab es verschiedene Meinungen. Als wir den Film zu Ende geschaut hatten, wurden wir auch nach dem Thema befragt. Darüber gab es auch verschiedene Wahrnemungen. Bei dem Interview wurden wir aufgenommen. Am 13.12 wird die Klasse im rbb  Sender erscheinen. Dort können Sie noch mehr über das Interview erfahren. Der Ausflug hat der ganzen Klasse Freude bereitet, vor allem beim Interview vor laufender Kamera. Wir bedanken uns auch bei Frau Puchstein, die den Ausflug organisiert hat.

Fernanda L. (8G)