Neuigkeit: Mi, 30.09.2017 9 Uhr Dienstbesprechung, Feriensprechstunde Sekretariat Fr, 01.09.2017 von 9-14 Uhr
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Am 05.05 2011 ging es reisefertig um 6:45 zum Flughafen Berlin-Tegel, von dem dann die 12 Schüler, Frau Dr. Specht und Frau Grunwald zur diesjährigen Leistungskursfahrt Deutsch nach Wien aufbrachen. Vom bewölkten Berlin ging es dann innerhalb von Anderthalb Stunden ins sonnenverwöhnte Wien. Von da aus fuhren wir dann mittels S- und U- Bahn in die Jugendherberge, die mitten in der Wiener Innenstadt gelegen, den Flair der Jahrhundertwende ausstrahlte. Nach dem schnellen Abstellen der Koffer und dem obligatorischen Frischmachen ging es dann sofort weiter zum Stephansdom, wo unsere (lizensierte) Stadtführerin Barbara auf uns wartete und uns mit einem wunderschönen wiener Dialekt durch die Innenstadt führte, vorbei an den vielen Kiwerern, Sackelpicker und den (viel zu häufig auftretenden) Doppelkopfadlern. Obwohl die Wiener Innenstadt nicht groß ist und in mindestens einer Viertelstunde zu durchlaufen ist, mangelte es bei unserer Stadtführung nicht an Anekdoten, Geschichten und ruhigen Orten, die nur dem geschulten Auge auffallen würden. Ein Abschluss bildete der (fast obligatorische) Besuch eines Würstelstandels, in der man dann mit Käse gefüllte Würste essen konnte. Am Abend besuchten wir dann noch das Volkstheater, dass mit einer sehr postmodernen Vorführung von „Antigone“ einen gelungenen Abschluss des ersten Tags in Wien bildete.


Am nächsten Tag ging es gleich morgens los zum Besuch eines Literaturhauses, in dem wir dann unsere eigenen Fähigkeiten im Bezug auf die Arbeit mit Archiven unter Beweis stellen konnten. Danach besuchten wir bedeutsame Stätten der Literatur, wie das Wiener Kaffeehaus, das Wohnhaus von Thomas Bernhard und das Burgtheater. Gen Abend fuhren wir geschlossen zum Prater, wo es dann eine traumhafte Riesenradtour mit anschließendem Beuch des (fast leeren) Vergnügungspark.



Am Samstag setzten wir dann unsere Tour der Literaturstätten fort und besuchten unter Anderem die Sportschule Wien, die im Bezug auf das Buch „Die Verwirrung des Zögling Törneß“ von Robert Musil sehr interessant war. Am Nachmittag bekamen wir dann etwa sechs Stunden freizeit, in denen wir die Stadt erkunden, Souvenirs kaufen und sonst noch so einiges machen konnten. Als Abschluss des Abends gingen wir dann ins vornehme Burgtheater um die „Burgporträts“ anzusehen. Der Elefantenmann machte allen sehr viel Spaß.



Am Sonntag ging es dann zuerst ins Museum, um dann zurück zum Flughafen, wo wir dann zurück ins kalte und bewölke Berlin flogen. Wir freuen uns aufs nächste Jahr.


David D.