Neuigkeit: Verkauf gebrauchter Schulbücher auf dem Sommerfest am Di, den 18.07.17. Bei Interesse, bitte die Bücher - versehen mit Namen, Telefonnummer und Preis - in der Schulbücherei abgeben.
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Was soll ich tun? –  Eine Frage der praktischen Philosophie

Muss man immer die Wahrheit sagen? Hat jeder Mensch ein Gewissen?
Was ist Verantwortung? Wo fängt Gewalt an? Was ist Gerechtigkeit?

Als Teildisziplin der Philosophie ist Ethik eine Wissenschaft, die auf eine lange Tradition zurückblickt. Ethik als reguläres Unterrichtsfach hingegen gibt es in Berlin erst seit dem Schuljahr 2006/2007. Es wird wie andere gesellschaftswissenschaftliche Fächer zweistündig pro Woche unterrichtet und ist versetzungsrelevant. Alle Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I nehmen am Ethikunterricht teil, unabhängig von ihrer weltanschaulichen oder religiösen Einbindung.

Zum grundlegenden Selbstverständnis des Faches gehören weltanschauliche Neutralität, Orientierung an Vernunft und Empathie, Förderung von Dialogfähigkeit und die Vermittlung ethischen Wissens. Die Themen sind vielfältig und lassen Raum, um auf Fragen und Wünsche der Schülerinnen und Schüler einzugehen. Im Zentrum steht die Frage nach einem guten und gelingenden Leben in individueller und gemeinschaftlicher Hinsicht.

Jedes Thema wird dabei aus drei Perspektiven betrachtet:

  • Individuelle Perspektive – Was bedeutet das Unterrichtsthema für das eigene Leben?
  • Gesellschaftliche Perspektive – Was bedeutet das Unterrichtsthema für das gesellschaftliche Zusammenleben?
  • Ideengeschichtliche Perspektive – In welchen religiösen, weltanschaulichen und kulturgeschichtlichen Zusammenhängen steht das Unterrichtsthema?

Weitere Informationen unter anderem zu den Lerninhalten findet man im Rahmenlehrplan.