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Auf den Spuren der deutschen Exilschriftsteller in Sanary-sur-Mer

Im zweiten Weltkrieg lag die Hauptstadt der deutschen Literatur an der Côte d’Azur. Auf der Flucht vor dem Nationalsozialismus ließ sich in der freien südfranzösischen Zone eine Welle von Exilschriftstellern und  –künstlern  nieder, darunter Lion Feuchtwanger und die Familie Mann. Die meisten von ihnen sammelten sich in der beschaulichen Hafenstadt Sanary-sur-mer.

Mit dem Französisch-Leistungskurs begaben wir uns Anfang Mai auf die Spuren dieser geflohenen Künstler. Zusammen mit einer französischen Gruppe von unserer Partnerschule in Colmar durchstöberten wir die Stadtarchive nach Spuren der Exilliteraten, besuchten Häuser, in denen sie lebten, Straßencafés, in denen sie bis spät in die Nacht diskutierten. Einen Tag verbrachten wir in Marseille, besichtigten die historische Kathedrale, die von einem Hügel aus die ganze Stadt überblickt, den betriebsamen Hafen, die Shoppingstraßen.

Zurück in Sanary spazierten wir durch die labyrinthischen Gassen der typisch provenzalischen Kleinstadt, entlang der Hafenpromenade mit ihren bunten Fischerbooten – oder genossen am Strand das sommerliche  Wetter.

Roberta H.


Diese Kursfahrt wurde unterstützt vom Deutsch-Französischen Jugendwerk.