Neuigkeit: Theater Q2 Ltz, Ktz am 3.+4. Juli 19 Uhr Aula
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Donnerstag, der 17.9.09

Um 8.30 Uhr fuhr der Zug am Hauptbahnhof ab. Ich war der Letzte beim vereinbarten Treffen. Die Zugfahrt war sehr lang. Wir hatten sehr viel Zeit zum Reden. Es gab Streit um den einzigen 4er-Tisch. Wir mussten lange auf unsere Austauschschüler warten. Sie hatten noch Unterricht ! Ich habe meinen Austauschschüler erst am Abend zu Gesicht bekommen, weil er Gitarrenunterricht hatte. Ich hab mein eigenes Zimmer bekommen. Das Haus war wunderschön.

Robert

Freitag, der 18.9.09

Am Freitag trafen wir uns um 7.30 Uhr mit den französischen Austauschschülern und Lehrern in der Kantine der Bartholdi Oberschule.  Dort war zuvor ein kleines Frühstück mit Croissants, Kakao, Orangensaft und Kaffee vorbereitet worden. Währenddessen lernten wir auch die anderen französischen Austauschschüler etwas besser kennen. Diese mussten jedoch um 8 Uhr in den Unterricht. Wir verließen die Schule um 8.10 Uhr, um unseren Zug um 9.02 Uhr nach Straßburg zu bekommen.
 Von dort nahmen wir die Tram zum Europa-Parlament, auf Französisch heißt es: Parlement Européen.
 Das Gebäude war beeindruckend, jedoch sieht es noch unvollendet aus. Während der Führung durch das Europa-Parlament wurde uns erklärt, warum dies so ist: Da fortlaufend neue Länder in das Parlament eintreten und immer wieder neue Regeln festgelegt werden müssen, soll das äußere Erscheinungsbild des Gebäudes diese internen Umstrukturierungen auch nach außen widerspiegeln.
 Die Frau, die die Führung leitete, erzählte uns zudem, dass es für jedes Land einen zugehörigen Übersetzer und Dolmetscher gibt. Nachdem sie uns einen Film in einem der Konferenzräume gezeigt hatte und Fragen beantwortet wurden, gingen wir in den großen Plenarsaal, wo gerade die Euroscola stattfand. Bei der Euroscola können sich Schulklassen der gymnasialen Oberstufe im Alter von ca. 16-18 Jahren bewerben, um das Parlament besser kennenzulernen und gemeinsam über die EU zu diskutieren. Dadurch bekamen wir ein paar Einblicke, wie das Parlament in Straßburg funktioniert.
Um ca. 12.00 Uhr fuhren wir dann in die Innenstadt von Straßburg. Dort hatten wir dann 3 Stunden Zeit, um die Stadt in kleinen Gruppen anzusehen.
 Ayse, Rose, Niklas, Robert und ich machten eine kleine Shopping-Tour. Nach etwa 2 Stunden gingen wir dann aber zurück zum Treffpunkt vor die Kathedrale. Da wir noch etwas Zeit hatten, schauten wir uns diese auch von innen an. Es war eine Kathedrale aus der Zeit der Gotik mit prunkvollen Fresken, die die biblische Geschichte darstellten.
 Auf der Rückfahrt nach Colmar erzählten wir uns gegenseitig unsere Erlebnisse vom ersten Tag in den jeweiligen Austauschfamilien.
 Um 17 Uhr wurde ich von meiner Gastmutter am Bahnhof abgeholt. Abends bin ich erschöpft und müde bei meiner Gastfamilie ins Bett gefallen, nachdem wir zu Abend gegessen und uns den Tag erzählt hatten.

Sally

Samstag, der 19.9.09

Der 19. September war ein Samstag, an dem wir uns alle verabredet hatten, jedoch waren nicht alle anwesend, da einige französische Schüler in die Schule mussten. Wir nutzen die Gelegenheit um Colmar besser kennenzulernen und liefen in der Stadt herum. Anschließend aßen wir leckeren Flammkuchen und machten alle zusammen eine Shoppingtour. Da meine Austauschschülerin Geburtstag hatte, feierten wir am Abend in einem Bowlingcenter ihren 16ten Geburtstag. Dort lernten wir weitere französische Schüler des Lycée Bartholdi kennen. Durch diesen Abend lernten wir uns alle besser kennen und verstanden uns besser mit unseren Austauschschülern. Nach dem leckeren Geburtstagskuchen, tanzten wir noch ein wenig .Nach einigen Stunden machten wir uns dann auf den Rückweg.  Zuhause angekommen gingen wir schlafen, da es ein sehr anstrengender Tag war und wir ziemlich erschöpft und müde waren. Dies war ein aufredender Tag, der uns alle ein wenig zusammen geführt hat. Jetzt war die Vorfreude auf die weiteren Tage sehr groß. 

Rose

Sonntag, der 20.9.09

Am Sonntag haben alle ausgeschlafen, weil wir von der Woche sehr müde waren.  Nach dem Frühstück haben wir eine Radtour durch den Ort, in dem ich in der Zeit wohnte, gemacht. Als wir dann wieder zu Hause waren, haben wir erst Mittag gegessen und dann sind wir mit dem Auto nach Eguisheim gefahren. Diesen Ort haben wir uns angeschaut und sind dann zu einer Burg in den Vogesen gefahren. Die Hohlandsbourg. Diese Burg liegt etwa 600 Meter hoch. Von dort aus hat man einen 360° Rundblick und kann Colmar, aber auch den Schwarzwald und die Berner Alpen sehen. Dann hat es leider angefangen zu regnen und wir sind zurück nach Hause gefahren. Dort gab es dann Abendessen. Dann haben wir fern gesehen und sind dann schlafen gegangen.

Manon

Montag, der 21.9.09

Der fünfte Tag unseres Colmar Aufenthalts, Montag, begann um 9 Uhr am Springbrunnen vor der Schule. Alle waren vom Wochenende erholt für den Beginn unserer sogenannten Rallye durch die Altstadt  von Colmar. Wir schauten uns gemeinsam die Werke von Bartholdi und andere Sehenswürdigkeiten an. Am Ende unserer Tour begaben wir uns zurück zur Schule, um dort zu Mittag zu essen. Nun machten wir uns mit vollem Magen zum Bahnhof auf,  wo wir auf Herrn Willig, einen ehemaligen Deutschlehrer vom Lycée Bartholdi trafen, der uns den restlichen Tag begleitete und Fragen beantwortete. Vom Bahnhof fuhren wir 30 Minuten mit dem Bus zu einem kleinen Dorf, was von riesigen Weinbergen umgeben war. Spontan besuchten wir einen Weinkeller und stellten der Besitzerin Fragen. Danach unternahmen wir einen zwei- stündigen Marsch zum nächsten Zielort Riquewhir. Während dessen erfrischten wir uns mit einer Wasserschlacht, die sich im nach hinein wieder legte. Auf dem Weg nach Riquewhir besichtigten wir eine befestigte Kirche mit einer berühmten Fresco Malerei. Die Führung durch die Altstadt von Riquewhir führte Herr Willig. Schließlich fuhren wir am Ende unserer Reise erschöpft nach Hause.

Maurizio

Dienstag, der 22.9.09

Am Dienstag, dem 22. September hatten wir nichts großartiges vor. Wir sollten die ersten 2 Stunden in die Schule gehen und sind anschließend in das Rathaus gegangen. Wir, meine Klasse und ihre Austauschschüler, haben uns um kurz vor acht vor dem Tor der Schule getroffen und sind dann anschließend in die Deutsch und Englisch Klasse mit Ayse, Robert und Maurizio und ihren Austauschschülern gegangen. Ich selbst war beeindruckt wie gut die Franzosen deutsch sprechen konnten, jedoch gleichzeitig erstaunt, dass ich kaum ein Wort vom Englischunterricht verstanden habe, da der Akzent so ausgeprägt war. Nach dem Unterricht haben wir uns wieder um 10 vor dem Tor getroffen und sind gemeinsam zu dem Rathaus gegangen. Dort wurden wir herzlich empfangen und es gab erst mal Essen und Trinken. Darauf folgend wurde die ganze Gruppe mit den Stellvertretern von Colmar fotografiert für die Zeitung.
Der Nachmittag erfolgte unspektakulär für mich und das einzig Aufregende, fand ich, war, als ich in dem Pool des Hauses schwimmen gegangen bin. Der restliche Tag verlief wie jeder andere in der Familie auch, es gab Essen um halb 9 und wir sind um halb 11 ins Bett gegangen.  

Gero

Mittwoch, der 23.9.09

Mittwoch der 23. September war unser siebter Tag in Colmar. Nach einer morgendlichen Schulstunde trafen wir uns um in der Stadt eine Umfrage durchzuführen. Diese sollte die Meinung der Franzosen zu Deutschland klären. Nach diesem recht entspannten Vormittag trafen wir uns dann am späten Mittag um in das Unterlinden-Museum zu gehen. Dieses weltberühmte Museum stellt Bilder und Skulpturen aus dem späten Mittelalter und Beginn der Renaissance aus. Das Juwel der Ausstellung ist jedoch der Isenheimer Altar, ein von Matthias Grünewald gefertigter, weltweit einzigartiger Altar aus dem frühen 16. Jahrhundert.
 Nach einer ausführlichen Besichtigung verbrachten wir den restlichen Nachmittag und Abend bei unseren Korrespondenten. 

Louis

Donnerstag, der 24.9.09

Am Donnerstag, dem 24. trafen sich alle Schüler mit den Austauschpartnern morgens am Colmarer Bahnhof.
 Wir fuhren mit dem Zug nach Mulhouse und gingen als erstes ins „Musée Electropolis“. Dieses ist ein Elektro- Museum, das die Wichtigkeit, die Erzeugung und die Kräfte von Strom veranschaulicht. Es wurde auch ein Experiment mit Schülern, bzw. Lehrern gemacht. Bei diesem Experiment, stellten sich die Haare der Person, die daran teilnahm, auf, was zu allgemeinem Gelächter führte.
Nachdem wir den Museumsrundgang beendet hatten, machten wir eine Pause auf einem Kinderspielplatz.
Danach fuhren wir zum „Musée National de l´Automobile de Mulhouse“. Ein Automobilmuseum, in dem die Geschichte des Automobils dargestellt wird, mit Modellen aus allen Zeitepochen.  Nach diesem Museumsbesuch ging es dann wieder zurück nach Colmar.  Nach diesem langen Tag waren alle ziemlich kaputt und freuten sich auf ihr Zuhause.

Niklas

Freitag, der 25.9.09

Am vorletzten Tag, Freitag, hatten wir noch einmal volles Programm. Wir trafen uns schon um 7.00 Uhr am Bahnhof in Colmar, um wenig später mit dem Zug nach Basel zu fahren. Heute waren wieder unsere französischen Austauschschüler dabei.
 Ab 9.00 Uhr hatten wir nämlich bei Roche, der größten pharmazeutischen Firma in Europa, einen Termin.  Dort wurde uns erst mal die Geschichte von Roche erzählt und danach haben wir ein Labor besichtigt und einen Versuch durchgeführt. Dies tat aber  nur die Hälfte der Schüler. Die andere Hälfte war derweil im Lager von Roche, wo sie erklärt bekamen, wo und wie die Medikamente und andere chemische Substanzen aufbewahrt werden. Nach ca. 45 min. wurde getauscht, sodass jeder alles gesehen hat.
Gegen Mittag bekamen wir dann noch bei Roche ein köstliches 3-Gänge-Menü.  Um 14 Uhr ging es dann aber auch schon weiter nach Basel ins Papiermuseum, wo sie noch selber Papier herstellen. Das Museum ging über 4 Etagen. Dort wurde uns alles über Papierdruck und Papierherstellung gezeigt. Das Besondere war, dass man selber auch vieles ausprobieren konnte. So konnte man z.B. selber Papier herstellen und einen Briefumschlag mit einem Siegel verschließen.
 Gegen 17 Uhr ging es dann zum Bahnhof und wir fuhren zurück nach Colmar, wo wir um 18.30 Uhr ankamen.  Um 20.30 trafen sich dann noch mal alle Austauschschüler mit den Franzosen, um zusammen noch mal den letzten Abend zu genießen und ein bisschen zu feiern.

Lukas

Samstag, der 26.9.09

Der letzte Tag: Am 26. September 2009 fuhren wir wieder zurück nach Berlin. Um 8.15 Uhr trafen wir uns alle vor dem Bahnhof in Colmar. Nicht alle waren anwesend, da manche französische Austauschpartner in die Schule mussten und andere direkt nach Breisach fuhren. Nun war es Zeit sich von unseren Austauschfamilien zu verabschieden. Wir hatten eine sehr schöne Zeit in Colmar und wurden alle sehr gute Freunde, sodass uns der Abschied nicht sehr leicht fiel. Auf uns wartete eine stressige Rückfahrt , da wir oft umsteigen mussten. Nach einer Stunde Busfahrt waren wir nun in Breisach angekommen, dort war auch schon der Rest der Gruppe. Von Breisach aus, fuhren wir dann bis nach Mannheim und von dort aus bis nach Hannover. Leider hatte unser Zug eine Panne, sodass wir unseren anderen Zug nach Berlin verpassten. Nun hieß es warten. Nach ungefähr einer Stunde kam dann nun endlich unser Zug nach Berlin. In Berlin angekommen , wurden wir herzlich von unseren Familien empfangen. Die Zeit in Colmar bleibt eine unvergessliche, schöne Zeit und wir freuen uns schon auf den Rückbesuch der französischen Schüler.

Ayse