Neuigkeit: Mi, 30.09.2017 9 Uhr Dienstbesprechung, Feriensprechstunde Sekretariat Fr, 01.09.2017 von 9-14 Uhr
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Im September 2013 war es soweit. Nachdem Charlotte, meine Austauschschülerin aus Frankreich, und ihre Freundin, welche die Austauschschülerin von meiner Freundin Miriam war, für drei Monate in Berlin gewesen waren, flogen Miri und ich zusammen nach Paris. Doch das war nicht unser Endreiseziel. Denn unsere Austauschschüler lebten mit ihren Familien in einem Vorort, von dem man in einer viertel Stunde mit dem Vorstadtzug in Paris war.

Die Eltern von Charlotte kannte ich ja schon ein wenig, da sie Charlotte in Berlin besuchten. Damals verstand ich mich schon gut mit ihnen und mit den zwei kleinen Brüdern von Charlotte, die ich dann kennenlernte, hatte ich auch immer Spaß.
 In Frankreich unternimmt man viel mehr mit der Familie als hier in Deutschland. Es gibt keine Diskussionen, wenn es mal wieder heißt: „Los! Wir gehen im Wald Pilze sammeln!“ oder „Wir gehen in ein Museum in Paris!“.
Aber wenn wir am Wochenende mal nichts mit der Familie unternahmen, gingen Miri und ich öfter zusammen nach Paris und machten dort die verschiedensten Dinge.
Auch mittwochs gingen wir manchmal nach Paris und dann ohne unsere Austauschschüler, da sie immer für die Schule lernten.

Denn außer mittwochs hatten wir immer erst am späten Nachmittag Schulschluss, was sehr anstrengend für Miri und mich war. Gott sei Dank waren Miri und ich in einer Klasse, denn sonst wären wir dort eingegangen, weil es dort echt eintönig war und die Leute auch nicht sehr offen. Außerdem hatten einige Lehrer Spaß daran, uns Arbeiten schreiben zulassen und uns im Unterricht ranzunehmen. Naja aber wer kann schon sagen, dass er eine Klausur für das französische Abitur mitschrieb (aber leider unterdurchschnittlich schlecht war).

Der Austausch war eine super Erfahrung, die man nur weiter empfehlen kann. Obwohl ich manchmal auch echt genervt war und ich mich total wieder auf Berlin freute, hatte ich viel Spaß und habe wirklich meine Sprachkenntnisse verbessert. Denn man muss auch sagen, dass ich Französisch nicht mochte und ich den Austausch aber machen wollte, weil ich diese Sprache beherrschen wollte und nicht durch mein Nichtkönnen sozusagen gezwungen gewesen wäre, es später abzuwählen. Es war definitiv kein Fehler!

Von Paulina L.