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Als wir nach einem etwa 13stündigen Flug aus Paris in St. Denis, der Hauptstadt von dem französischen Überseedepartment La Réunion ankamen, zogen wir uns erstmal unsere Jacken aus.
Natürlich hatten wir schon damit gerechnet, dass uns ein ganz anderes Klima erwarten würde, aber man weiß ja nie, wie es dann wirklich ist.

Also wurden wir warm eingepackten Berliner von unseren glücklichen Austauschpartnern empfangen. Ein paar von uns sind direkt mit ihrer Gastfamilie nach Hause gefahren, aber die meisten mussten erst mit dem Bus in die Schule, wo dann die Gasteltern warteten. Während der Busfahrt hat man schon gemerkt, dass nur eine richtige Hauptstrasse die Insel umführt, was zwangsweise mit viel Verkehr verbunden ist.
Zu Hause angekommen haben wir ersteinmal unsere Gastfamilie genauer kennengelernt. Schon jetzt konnte man gewaltige Unterschiede erkennen. Manche wohnten in riesigen Häusern mit Pool, andere in Wellblechhütten ohne warmes Wasser.
In den nächsten Tagen erwarteten uns viele Ausflüge, z.B. in den Jardin des Epices, in mehrere Museen und auf den riesigen Markt in St. Paul.

Natürlich waren wir auch viel am Strand, nicht nur vormittags in der Gruppe, sondern auch selbständig in unserer Freizeit. Besonders Spaß gemacht hat der Ausflug ins Forestia in der Plaine des Palmistes, ein riesiger Kletterpark, und das Schnorcheln vor der Küste Réunions.
Ein weiteres großes Ereignis war die zweitägige Wanderung mit Übernachtung in den ehemaligen Vulkankessel Mafate. Samstag früh ging es los, diesmal deutsche und französische Schüler gemeinsam, mit dem Bus an den Fuß des Berges. Von dort aus wanderten wir 6 Stunden auf den Gipfel des Berges. Oben angekommen konnten wir in das Dorf gucken, in dem wir die Nacht verbringen würden.  Nach einem ausgiebigen Abendessen im Gîte, wurde uns die Gestaltung des restlichen Abends selbst überlassen. Das führte dazu, dass am nächsten Morgen viele müde Gesichter zu sehen waren. Doch die Lehrer hatten keine Gnade und scheuchten uns die 6 Stunden zurück zum Bus.

Ein paar Tage später ging es wieder los. Wir wanderten auf den Vulkan Piton de la Fournaise. Dies war jedoch nur ein Weg von 5 Stunden!
Einen wunderbaren  Abschluss fand unsere Reise in einem Fest bei dem Austauschpartner, Gasteltern und Lehrer zusammen feierten. Nach gut zwei beeindruckenden Wochen ging es schließlich zurück nach Hause.

Wir würden sofort nocheinmal nach La Réunion fahren!

Nora M. und Clara W., 10E1