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Stadtluft macht frei

 Am 17. Dezember 2010 machten zwei Grundkurse des 1. Semesters Geschichte eine Exkursion in das Deutsche Historische Museum. Los ging es um 9:15, als wir gemeinsam die Schule verließen. Mit der U-Bahn zum Zoo, ging es dann weiter mit dem 100er Bus zum Zeughaus, in dem früher die Waffen des Staates gelagert wurden.

Das Thema unserer Exkursion war „Stadtluft macht frei“. Dazu wurden wir in zwei Gruppen eingeteilt. Die eine Gruppe begann mit einer Führung durch das mittelalterliche Deutschland, die andere Gruppe mit der Quellenarbeit in einem separaten Raum. Meine Gruppe beschäftigte sich zuerst mit den Quellen, die Themen waren: Gründungsprivilegien für Freiburg, Magdeburger Bürgerrecht von 1188, die Esslinger Zunftordnung von 1331 und die Reichsstadt Lübeck um 1226. Diese Themen erarbeiteten wir uns arbeitsteilig und präsentierten sie uns anschließend. Wir konnten klären, wann ein Leibeigener frei war, er musste nur einen bestimmten Zeitraum ohne seinen Herren in der Stadt leben, wo dieser ihn nicht auffinden konnte. Wir erarbeiteten uns die verschiedenen Stadtrechte, die abhängig waren vom Stadtgründer/-herren: unmittelbare Städte waren direkt dem Kaiser unterstellt, manche waren im Kirchenbesitz.

Während der Führung betrachteten wir die Augsburger Monatsbilder, um einen Eindruck vom Leben in der mittelalterlichen Stadt zu erhalten. Im Weiteren schauten wir uns Modelle verschiedener Städte, Schwerter, Werkzeuge und Alltagsgegenstände des Mittelalters an. Zum Abschluss sahen wir uns ein Fußbodenmosaik aus einem römischen Stadthaus aus Trier an, die Grundlage für viele deutsche mittelalterliche Städte. Anschließend wurden wir von Fr. Leiser und Fr. Ludszuweit zur Erholung ins Museumscafé eingeladen.

Sophia Kleine