Neuigkeit: Theater Q2 Ltz, Ktz am 3.+4. Juli 19 Uhr Aula
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Juni 2011 in der Aula 


Ein Appell gegen die Atomkraft im Angesicht der Katastrophe von Fukushima


Nach den furchtbaren Ereignissen in Japan im März diesen Jahres wünschten viele SchülerInnen, sich intensiv mit den Ereignissen auseinanderzusetzen und vor allem sich mit den Menschen in Japan solidarisch zu zeigen. Aus diesem Grund haben wir den ehemaligen Professor der TU, Herr Sotobayashi eingeladen, der als Kind den Atombombenabwurf auf seine Heimatstadt Hisroshima überlebte. Herr Sotobayashi berichtete sehr anschaulich mit Unterstützung von eindrucksvollen Bildern von den Ereignissen im August 1945, unter denen die Menschen bis heute zu leiden haben. Professor Sotobayashi warnte eindringlich vor den Gefahren der Atomkraft – sowohl der zivilen Nutzung als auch natürlich im Besonderen der militärischen.
Sein Bericht von Auswirkungen des Atombombenabwurfes auf die Menschen in Hiroshima, deren Leiden und deren gesellschaftliche Diskriminierung als Opfer der Strahlenkrankheit, hinterließ bei den  Schülerinnen und Schülern der Oberstufe einen nachhaltigen Eindruck.

Postkartenaktion für Fukushima


Als Ausdruck ihrer Verbundenheit mit den Kindern und Jugendlichen in Japan schrieben Schülerinnen und Schüler der Schiller-Schule viele Postkarten, die an die

Iwate Prefectural Kozukata Senior High School


geschickt wurden. Die Lehrerin Frau Noriko Terui erhielt das Paket mit den Postkarten der Schiller-Schüler durch die Vermittlung des Goethe-Instituts in Tokio.

Am 7.102010 erhielten wir von Frau Yukiko Shiratori aus der Goetheschule in Tokyo die folgende Nachricht:

"Sehr geehrte Frau Puchstein,
als Dank für die Postkarten schicken wir Ihnen unsere Schülerzeitung.
Wir wünschen Ihnen und Ihren Schülern viel Spaß beim Lesen.
Mit freundlichen Grüßen,

Yukiko Shiratori"

Diese Schülerzeitung, die Japan heute heißt, kann bei Interesse bei mir (Puchstein) abgeholt und eingesehen werden, es steht aber leider nichts über die Postkartenaktion drin. Trotz werden sich die SchülerInnen in Tokyo wohl über die Karten gefreut haben.