Neuigkeit: Mi, 30.09.2017 9 Uhr Dienstbesprechung, Feriensprechstunde Sekretariat Fr, 01.09.2017 von 9-14 Uhr
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In alter Tradition fand am 25.8.2011 eine open-space-Diskussion mit Vertretern der im Abgeordnetenhaus vertretenen Parteien und der Oberstufe der Schiller-Schule statt. Die bis zuletzt spannende Vorbereitung durch den LK-PW Q3 war insofern erfolgreich, als es gelang, wirklich mit Vertretern aus allen fünf Parteien zu diskutieren, denn bis kurz vorher war das durchaus nicht klar und der Wunsch aus der Schülerschaft nach einem Vertreter der Piratenpartei konnte leider nicht erfüllt werden, weil diese Partei nicht auf Anfragen reagierte. 

Es kamen also die Herren:

  • Patrick Zschiesche, SPD
  • Tobias Schulze, Die Linke
  • Björn Jotzo, FDP
  • Karsten Englmann, CDU
  • Roland Prejawa, Die Grünen


Sie stellten sich kurz der versammelten Oberstufe in der Aula vor und dann hatten alle Beteiligten Gelegenheit zur Diskussion à mit wem und wie lange jede/r wollte im Rahmen der vorgegebenen Zeit (eine Stunde). Alle Parteienvertreter waren gut beschäftig mit den Fragen und Anregungen der sehr aktiven Schülerschaft, wie die Herren in einem kurzen Feed-Back wieder in der Aula zufrieden bemerkten.
Die Einschätzung der Veranstaltung durch die Schülerschaft war kritischer, hier einige durchaus repräsentative Äußerungen:


 Kritisch- selbstkritische Anmerkungen

  • Wunsch nach intensiverer Vorbereitung durch die Lehrer auf die Veranstaltung
  • Schlecht informierte Schüler = triviale Fragen = Desinteresse einiger SchülerInnen (eigentlich Freistunden – „Ich muss zum Arzt“)
  • Zu viele Schüler in zu kleinen Räumen = zu wenig Zeit für intensive Diskussionen

Positive Anmerkungen

  • offene persönliche Diskussion auf allen Seiten
  • Interessierte SchülerInnen stellen viele informierte Fragen
  • Ehrlichkeit der Politiker, z.b. Nichtwissen zugeben
  • Differenzierung der Parteienvertreter zwischen ihrer persönlichen Meinung und der der Partei


Inwieweit die Veranstaltung das Wahlverhalten der einzelnen SchülerInnen beeinflusst, bleibt natürlich jedem bzw. jeder überlassen, aber als konkretes Ergebnis wird von einer Schülerin eine Probewahl an der Schule stattfinden. Zumindest hatten alle die Chance, der Partei ihrer Wahl „auf den Zahn zu fühlen“ und sich die Ideen der „anderen“ einmal konkret anzuhören und nachzufragen.
S. Puchstein