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Der Avonlauf 2012- Das etwas andere Ereignis

Am 12. Mai 2012 war es wieder so weit: Der Avonlauf stand vor der Tür!
Ich beschloss, nach der guten Erfahrung, die ich im letzten Jahr gesammelt hatte, mich auch dieses Mal anzumelden und zusammen mit einer Freundin die fünf Kilometer entlang der Straße des 17. Juni zu bewältigen. Mir war zu diesem Zeitpunkt jedoch noch nicht aufgefallen, dass dieses Jahr andere Rahmenbedingungen herrschen würden.
Abgesehen davon, dass meine Freundin erkrankte und das Wetter uns nicht wie im vorherigen Jahr mit Sonnenschein beschenkte, sondern mit dicken grauen Wolken und einem kühlen Wind, machte mir ein weiterer Faktor zu schaffen: Die BVG war leider nicht in der Lage, U-Bahn und Busse nach dem Fahrplan einzusetzen. Bis jetzt hatten mich die Bauarbeiten oder Pannen der BVG nicht betroffen, daher war ich nicht gerade erfreut, als ich eine halbe Stunde mit Warten und Umplanen verbringen musste, um auf irgendeine Weise noch pünktlich zum vereinbarten Treffpunkt zu erscheinen. Wie ich bald merkte, betraf diese Unannehmlichkeit nicht nur mich, sodass ich auch schnell ein bekanntes Gesicht traf. Außerdem fand an diesem Tag das DFB- Pokalfinale zwischen Bayern München und Borussia Dortmund statt und deren Fans machten die U- Bahnfahrt zu einem amüsanten Erlebnis.
Als ich nun endlich unseren Treffpunkt erreichte, waren die meisten schon eingetrudelt und hatten sich ein wenig herumgeschaut. Wir machten uns zusammen mit Frau Simon und Frau Petersen auf den Weg zum Startpunkt und wurden mit lauter Partymusik ordentlich eingeheizt. Der Startpfiff ertönte und eine große Menge bestehend aus Mädchen und Frauen begann in einem joggenden Tempo den Startpunkt hinter sich zu lassen. Einige fingen allerdings schon am Anfang in einem hohen Tempo an zu joggen und waren nach einem Kilometer bereits ausgepowert. Mein Ziel war es, wie im letzten Jahr ohne eine Pause zu machen, das Ziel zu erreichen. Wir wurden von mitfiebernden Zuschauern angefeuert und angespornt. Es war wieder eine sehr schöne, beruhigende Atmosphäre für mich, diese Strecke zu laufen. Nach einiger Zeit gewöhnten sich meine Beine an die Geschwindigkeit und ich begann den Lauf und das damit verbundene Gefühl von Freiheit zu genießen. Das Ziel war nun zu sehen und ich bündelte meine Kräfte noch einmal zusammen und überschritt mit anderen Teilnehmerinnen sprintend die Ziellinie. Erleichtert nahm ich die Urkunde und die Medaille in Empfang und suchte nach meiner Gruppe. Unsere begleitenden Lehrerinnen verteilten unter uns die Avontüten mit den Präsenten. Ich verabschiedete mich und machte mich auf den Weg nach Hause. Es wartete noch eine U- Bahnfahrt mit euphorischen Fußballfans und der Gedanke, mit was ich meiner Mutter am Muttertag (13.05.2012) eine Freude bereiten könnte, auf mich