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Am 16. Oktober 2015 wurde auf der Frankfurter Buchmesse der Deutsche Jugendliteraturpreis verliehen.

 

Preisträgerin in der Sparte Jugendbuch :


Sieger in der Sparte Jugendbuch ist "Schneeriese" von Susan Kreller, erschienen im Carlsen Verlag.

Erzählt wird „von Adrian und Stella, die als Nachbarn ihre Kindheit miteinander verbracht haben und deren Beziehung sich im Chaos der Pubertät neu ordnet. Denn Stella verliebt sich auf einmal in einen anderen Jungen, Adrian aber entdeckt, dass er Stella liebt. Wie sich die Beziehung wandelt, welche Bedeutung zuvor die Freundschaft der beiden hatte, beschreibt die Autorin mit großer Klarheit und bleibt ganz bei ihrem Protagonisten“, so die Jury.

 

Preisträgerinnen und Preisträger in der Sparte Kinderbuch:


In der Sparte Kinderbuch wurde "Der Träumer" von Pam Muñoz Ryan und Peter Sís (Illustration) ausgezeichnet. Erschienen im Aladin Verlag.

Darin wird die Kindheit des chilenischen Dichters Pablo Neruda erzählt. Dessen autoritärer Vater missachtete seine Feinfühligkeit, Beobachtungsgabe und seine Leidenschaft für Sprache und die vermeintlich kleinen Dinge. Laut Jury ein Stück Weltliteratur für Kinder, das den Blick für fremde Erzähltraditionen öffne. Die Übersetzung von Anne Braun fühle sich sensibel in den Erzählfluss ein und gebe den poetischen und behutsamen Stil des Textes wieder.

 

Preis der Jugendjury:


Der Preis der Jugendjury ging an "Letztendlich sind wir dem Universum egal" von David Levithan, erschienen im Fischer FJB.

Die Hauptfigur A wacht jeden Morgen in einem anderen Körper auf, mal Mädchen mal Junge. Doch dann verliebt sich A und es stellt sich die Frage, inwiefern eine Beziehung angesichts der extremen Körperwechsel überhaupt möglich ist. Die Jugendjury urteilt: „Der Autor hat es geschafft, eine glaubwürdige und schöne Liebesgeschichte zu schreiben, die den Leser mit philosophischen Gedankenspielen zum Nachdenken anregt.“