Neuigkeit: Verkauf gebrauchter Schulbücher auf dem Sommerfest am Di, den 18.07.17. Bei Interesse, bitte die Bücher - versehen mit Namen, Telefonnummer und Preis - in der Schulbücherei abgeben.
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 "Arthur oder Wie ich lernte, den T-Bird zu fahren“ von Sarah N. Harvey  - 14 +

Dieses Buch empfehle ich auch als Klassenlektüre !!!

Ein wertvolles, wichtiges, berührendes Buch - einfach einzigartig. Hat mir sehr gut gefallen. Kann ich wirklich empfehlen!

Inspiriert zu diesem Buch wurde die Autorin von ihren Erfahrungen aus der Zeit, als sie sich um ihren alten Vater kümmerte.

Der Anfang des Buches (und nicht nur der!) ist so humorvoll geschrieben, dass ich öfters laut lachen musste. Royce muss mit seiner Mutter umziehen und zwar quer durch Kanada, so dass diese ihrem Vater Arthur näher sein kann. Dieser kann sich nach seinem ersten Schlaganfall und dem daraus folgenden Krankenhausaufenthalt nicht mehr alleine versorgen und braucht dringend Unterstützung und Betreuung im Alltag. Und dann soll ausgerechnet Royce, der eigentlich nur zurück in seine alte Heimat möchte, derjenige sein, der seinen alten, zunehmend dementen Opa versorgt! Immerhin nicht umsonst, sondern gegen Cash, und das Geld könnte Arthur wirklich gut gebrauchen – schließlich spart er auf ein Auto und möchte damit wieder zurück nach Neuschottland zu seinen alten Freunden fahren. Der Goßvater hat aber noch nie Interesse an seinem Enkel gezeigt und mit seiner sarkastischen Art auch schon einige Pflegekräfte vergrault…

Die anfangs wirklich noch amüsante Geschichte nimmt einen direkt für sich ein. Die Geschichte ist aus der Sicht von Royce geschrieben und dadurch lernt man ihn sehr schnell näher kennen. Ich mochte diesen Hauptcharakter tatsächlich von der ersten Seite an sehr gerne. Der Schreibstil ist locker, voller Humor und leicht zu lesen, jedoch nie oberflächlich oder banal. Royce, ein typischer Teenager, beginnt seinen Job und schnell wird klar, wie sehr sich sein Alltag damit ändert und wie anstrengend und ganz anders sein Leben mit seinem griesgrämigen Opa nun verläuft. Aber er lässt sich nicht so einfach von Opas Launen und seiner Kauzigkeit niedermachen, nein, Royce geht mit seiner ganz einzigartigen und unbefangenen Art mit seinem Opa und dessen Eigenarten um. Er dürfte ja auch nicht Arthurs Enkel sein, wenn dem nicht so wäre! Durch seine unkomplizierte, jugendliche Art kommen sich Großvater und Enkel tatsächlich auch ganz behutsam näher und man spürt eine zunehmend positive Veränderung in dieser interessanten Konstellation - die beiden haben sogar Spaß miteinander.Denn Arthur ist auch nicht nur der verschrobene, eigensinnige und nervige Kerl – er hat durchaus Humor und ist absolut nicht so unbeholfen, wie es manchmal scheint. Früher war er einmal ein berühmter Mann, ein gefeierter Musiker, beliebt und geschätzt, wohlhabend, aber jetzt im Alter ist er zuviel allein und auch sehr verbittert. Auf einmal muss er lernen, sich einzugestehen, dass es ohne fremde Hilfe nicht mehr geht. Auf andere angewiesen zu sein, sich helfen zu lassen und immer jemanden um sich zu haben – das alles ist nicht ganz einfach für ihn.

Äußerst sanft und sehr feinfühlig greift die Autorin Themen auf, an die man sich sonst doch eher ungern wagt. Das Altwerden, Krankheit, Demenz, Generationenkonflikte, der Tod. So ist einerseits ein äußerst tiefgründiges Jugendbuch entstanden, das eben solch ernste Themen behandelt, andrerseits beeindruckt die Autorin mit ihrer überaus feinen, herzerfrischenden Art zu schreiben, sie überzeugt mit viel Witz und auch einer Leichtigkeit – ohne dabei je leichtfertig zu wirken. Das Buch ist realistisch und tiefgründig, intensiv und berührend geschrieben.Der sanfte Annäherungsprozess zwischen Enkel und Großvater wurde total schön und überzeugend beschrieben. Man fühltsich den beiden einfach nah, fühlt mit, freut sich mit ihnen und leidet mit ihnen.

Es ist nicht nur ein Jugendbuch, es ist ein generationenübergreifendes Buch, mit einer immer aktuellen und auch wichtigen Thematik.

 

Adios, Nirvana von Conrad Wesselhoeft , 14 +

Dieses Buch fand ich ganz toll!

Jurybegründung
Ein Buch, das man hören kann! Seine eigenwillig poetische und musikalische Stimme beflügelt die Leser. Jonathan versucht, den Tod seines Zwillingsbruders Telly zu verarbeiten. Trotz des Beistandes seiner Freunde gelingt es ihm nicht, sein Leben wieder auf die Reihe zu bekommen. Der Autor entwickelt kraftvolle Bilder für Jonathans Gefühle und stellt ihren Wandel situativ wie sprachlich überzeugend dar. Die schlagfertigen Dialoge unter Jugendlichen bestechen durch glaubwürdige Originalität.
Ein Ultimatum seiner Lehrer zwingt den Jungen, die Memoiren eines Kriegsveteranen aufzuschreiben. Die Konfrontation der Generationen ist in seiner Darstellung unerwartet bitter und komisch. Da sich Jonathan in dieser Zeit keinen Schlaf leisten kann, bekämpft er seine Müdigkeit mit Energydrinks und Aufputschpillen. Die literarische Umsetzung der Rastlosigkeit erzeugt eine beeindruckend dichte, mitreißende Atmosphäre. Jonathan überwindet seinen Verlust mithilfe von Poesie und Musik. Die leidenschaftliche, facettenreiche Schilderung der Musik und die lyrischen Passagen geben der Geschichte eine nachhaltige Intensität. Die ausdrucksstarke Klangfarbe des Textes wurde von Karsten Singelmann treffend ins Deutsche übertragen. 

 

MÉTO  von Yves Grevet

Das Haus

Die Rebellion beginnt !  - 12+

64 Jungen leben im HAUS hinter verbarrikadierten Fenstern und Türen. Sie wissen nicht, woher sie kommen, und sie wissen nicht, wohin sie verschleppt werden, wenn ihre Zeit im Haus abgelaufen ist. Fragen dürfen sie keine stellen - tun sie es doch, werden sie von Männern, die sie rund um die Uhr bewachen, brutal bestraft. Als sich einer der Jungen nicht länger seinem Schicksal beugen will und Widerstand leistet, bekommt er die ganze Härte des Systems zu spüren, in dem er gefangen ist. Doch andere eifern ihm nach und erheben sich wie er gegen Gewalt und Willkür, um die Macht des Hauses zu stürzen. Es ist der Beginn eines gefährlichen Kampfes um Freiheit und Selbstbestimmung. Es ist der Kampf des jungen MÉTO.

Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2013

Jugendbuch des Monats der Deutschen Akademie für Kinder-/ Jugendliteratur, Mai 2012

Auf der Liste ›Die besten 7 Bücher für junge Leser‹, April 2012

 

Shadow Falls Camp - Geboren um Mitternacht 

von C. C. Hunter  , 14+

Im Leben der 16-jährigen Kylie geht alles schief: Nach der Scheidung ihrer Eltern, dem Tod der Großmutter und der Trennung von ihrem Freund wird sie in ein Camp für Schwererziehbare geschickt. Doch Shadow Falls ist kein normales Sommercamp hier entpuppen sich die Teenager als Vampire, Werwölfe, Hexen und Gestaltwandler. Als wäre das nicht schon verwirrend genug, kämpfen zwei aufregende Jungs um Kylies Herz. Doch bevor sie sich ihrem Liebesleben widmen kann, muss sie herausfinden, wer sie ist 
Ein fesselnder Serienauftakt

In der Schulbücherei gibt es Band 1,2 und 3

Das Bücher sind bereits mehrfach ausgeliehen worden und dabei sehr positiv bewertet worden.



Liberty Bell. Das Mädchen aus den Wäldern

 von  Johanna Rosen, 14 +
Sie ist siebzehn Jahre alt. Sie kennt keine Waschmaschine, keinen Elektroherd und keine Dusche. Sie kennt kein Internet und kein Facebook, keine Hochhäuser und keine Autos. Liberty Bell ist im Wald aufgewachsen, fernab von jeder Zivilisation. und trotzdem hat sie 17 Jahre überlebt in ihrer kleinen Welt.

Das geht so lange gut, bis sie irgendwann "gefunden" wird und genau an dieser Stelle beginnt die Geschichte von Liberty Bell.  Ernesto ist der erste Junge, den sie zu Gesicht bekommt.

Ein mitreißender Roman über eine zarte Liebe zwischen zwei Jugendlichen, die den ungewöhnlichen Umständen trotzen und für ihre ganz persönliche Freiheit kämpfen. Berührend, aufwühlend und ganz außerordentlich.

Die Geschichte entwickelt sich nach und nach zu einem recht intensiven Jugendthriller. Liberty Bell. Das Mädchen aus den Wäldern ist  spannend und atmosphärisch sehr packend geschrieben.


“Wer hat Angst vor Jasper Jones?

von Craig Silvey -  14 +

Eine tiefsinnige, berührende, erschrechende und gleichzeitig humorvolle Geschichte

Eine Kleinstadt in Australien im Jahr 1965. Hier wohnt der 13-jährige Charlie Bucktin mit seinen Eltern, mit einer Mutter aus gutem Haus, die sich in Corrigan nicht wohlfühlt, und einem Vater, der gern Schriftsteller geworden wäre und seiner dominanten Frau nichts entgegenzusetzen hat. Charlies bester Freund Jeffrey ist ein Vietnamese von geringer Körpergröße, der in der Schule gemobbt wird und trotz seines Talents keine Chance auf einen Platz in der örtlichen Cricketmannschaft hat. Jeffrey nimmt es mit Humor, und Charlie schämt sich, dass er seinem Freund nicht zur Seite steht.

Eines Nachts klopft der Außenseiter der Stadt an Charlies Fenster und bittet ihn um seine Hilfe. Jasper Jones’ Mutter war eine Aborigine, sein Vater ist ein Trinker und bei jedem Vergehen in Corrigan wird Jasper verdächtigt, weil er anders ist. Charlie erklärt sich bereit, mitzukommen und Jasper zu helfen, doch er ist nicht darauf vorbereitet, was ihn in dieser Nacht erwartet: Jasper führt ihn zu seinem Geheimversteck auf einer Lichtung, wo von einem Baum ein erhängtes und misshandeltes Mädchen hängt. Es ist Laur Wishart, Jaspers Freundin und die Tochter des Bezirkspräsidenten. Charlie und Jasper lassen Laura verschwinden, versenken sie in einem Tümpel, denn wenn man sie findet, wird Jasper Jones beschuldigt werden, ob mit Beweisen oder ohne. Jasper nimmt Charlie das Versprechen ab, über das Gesehene zu schweigen und mit ihm zusammen den wahren Täter zu suchen. In dringendem Verdacht steht Mad Jack Lionel, ein weiterer von der Gesellschaft ausgeschlossener Bürger der Stadt, doch als Charlie der Lösung näher kommt, sind es ganz andere Abgründe, die sich in Corrigan auftun…

Mit dieser Geschichte ist dem Autor eine schwierige Aufgabe gelungen: Er erzählt eine Geschichte zu ernsten, teilweise verstörenden Themen, die ebenso großartig geschrieben wie unterhaltsam ist. Daneben zeigt er, dass auch eine derart tiefsinnige und erschreckende Handlung humorvoll untermalt werden kann – mit den herrlichen Dialogen zwischen Charlie und seinem besten Freund Jeffrey.

“Wer hat Angst vor Jasper Jones?” ist ein kluges und brilliant geschriebenes Buch. Erzählt in Ichform aus der Perspektive des Jungen Charlie Bucktin ist die Geschichte zwar in Jugendsprache verfasst, gleichzeitig aber ungeheuer ausdrucksstark und poetisch, mitunter auch philosophisch. Ob ein Junge diesen Alters zu einem solchen Sarkasmus fähig ist, wie er in der Erzählung (in Bezug auf Gott, Glauben und Gesellschaft) zu finden ist, sei dahingestellt, der Geschichte schadet es jedoch in keinster Weise. Damit regt der Autor seine Leser fast auf jeder Seite zum Denken an, über so viele verschiedene Themen, dass auch der unkritischste Leser von der Lektüre des Buches etwas mitnehmen dürfte.

Es geht um Unmenschlichkeit und Brutalität unter dem Deckmantel von “Recht und Ordnung” und hinter der Maske des rechtschaffenen und angesehenen Bürgers, um Vergewaltigung in der Familie, um Verzweiflung, Suizid, Folter, natürlich um Diskriminierung, Rassismus und Sündenböcke, um Verlogenheit und Heuchelei und den Versuch, daraus auszubrechen. Man könnte meinen, derart viele schwierige Themen könnten sich nicht sinnvoll in einer Geschichte unterbringen lassen, ohne dass diese überfrachtet wirkt. Umso bemerkenswerter ist es, wie stimmig Craig Silveys Roman wirkt. Es passt alles zu der Geschichte über eine Kleinstadt, in der hinter verschlossenen Türen, in den Köpfen oder allgemein toleriert ungeheuerliche und unmenschliche Dinge stattfinden, die kaum jemand hinterfragt oder bekämpft. Ein Szenario, das zwar erschreckend, aber keineswegs unrealistisch ist.

All das Grauen, das sich Charlie und damit dem Leser im Verlauf der Handlung offenbart, wäre für den Leser schwer zu ertragen, wenn es nicht auch Hoffnung, Freundschaft und Liebe in der Geschichte gäbe. Sowohl die Beziehung zwischen Charlie und seinem besten Freund, dem Vietnamesen Jeffrey, als auch die erste Liebe zwischen Charlie und Eliza Wishart, ausgerechnet der Schwester der Ermordeten, sind rührend und zeigen, dass auch in einer Kleinstadt wie Corrigan nicht alles und jeder schlecht ist, dass es in der finstersten Umgebung etwas Hoffnungsvolles gibt, einen Lichtstrahl im Dunkel.

Ein großartiges Buch, das nichts beschönigt, jedoch alles zielgruppengerecht und nicht allzu drastisch (aber dennoch deutlich) schildert. Eine Geschichte über die sozialen Probleme in einer australischen Kleinstadt der Sechziger Jahre, über die Freundschaft, die Feigheit, die Gruppendynamik und die Schwierigkeiten, die alle die jenigen meistern müssen, die in irgendeiner Weise “anders” sind. Ein Roman, der hoffentlich nachdenklich macht, der anrührt und neben allem Grauen ein klein wenig Hoffnung macht.

 

Die Legenden der Blauen Meere - Dreckswetter und Morgenröte  - 12+

Die Legenden der Blauen Meere 1

Wenn man auf einer Insel lebt, die Dreckswetter heißt, hat man nicht viel zu erwarten. Alles wirkt irgendwie nur trübe und da auch noch Piraten auf der Insel leben, herrscht hier ein rauer Umgangston. Aber damit nicht genug, hat Egbert noch das Problem, dass seine beiden älteren Geschwister, Venus und Adonis, ihn ständig tyrannisieren.

Aber auch dem Vater rutscht schon einmal oder mehr die Hand aus. Und reden ist schon nicht sein Ding, nein er kümmert sich um die Plantage, denn die Stinkfrüchte müssen immer rechtzeitig geerntet werden. Für den Vater arbeiten einige Piraten. Auch wenn es sehr hart zugeht, weiß der Vater, dass Bildung alles ist, so kümmert sich der Vater darum, dass ein Lehrer kommt. Auch wenn dieser stinkendfaul ist, was den Geschwistern von Egbert recht ist, besitzt der Lehrer zahlreiche Bücher. Und er lässt Egbert lesen, aber nur dann, wenn er dem Vater nichts verrät.

Gerade am 13. Geburtstag von Egbert reist die Familie auf die schöne Nachbarsinsel Morgenröte. Der Vater wollte hier unbedingt mit einem Anwalt reden, weil er eine wichtige Entdeckung gemacht hat. Weil die Kinder im Anschluss noch Hunger hatten, ging es in ein Wirtshaus, wo die kleine Familie den Geschäftsmann Roger Pembroke kennengelernt hat. Nur ahnt dabei keiner, dass ab hier das Schicksal einen seltsamen Verlauf bekommt, denn Pembroke hat die Familie auf sein Anwesen eingeladen. Am anderen Tag lädt dieser Geschäftsmann die Familie von Egbert zum Ballonflug ein. Da Egbert keinen Bock hat, freut er sich, dass jemand aussteigen muss. Und dann passiert es, der Ballon treibt weg. Egbert hat nun viele Abenteuer zu bestehen, denn so mancher, der gut tut, ist es in Wirklichkeit nicht.

Dies ist das erste Werk von Geoff Rodkey. Zwei weitere Bände sind geplant, um die Geschichte weiterzuerzählen. Die Geschichte ist  erfrischend anders und macht einfach nur Spaß, denn hier stimmt die Mischung aus Abenteuer, Freundschaft und Piraten.

 

Mein Herz zwischen den Zeilen von Jodi Picoult – 14+

Es geht um Delilah, die ihren Traumprinzen in einem Buch gefunden hat. Da sie sich mit dem Hauptcharakter Oliver, gut identifizieren kann, ist sie fast besessen von diesem Buch. Eines Tages passiert das Unglaubliche, Prinz Oliver schafft es zu ihr zu sprechen. Die beiden verbindet sofort eine Freundschaft und bald schon mehr. Doch er ist gefangen in seiner eigenen Geschichte und gemeinsam versuchen sie einen Ausweg zu finden um den Prinzen unbeschadet aus dem Buch zu bekommen.

Das Buch "Mein Herz zwischen den Zeilen", oder zu englisch "Between the Lines", ist ein tolles Buch, dass aus der Zusammenarbeit von Mutter (Jodi Picoult) und Tochter (Samantha van Leer) entstanden ist.

Ein "modernes Märchen" mit einer zuckersüßen Geschichte und interessanten Einfällen der Autorinnen. Mal was anderes und sehr lebendig.

 

Allein in der Wildnis von Gary Paulsen – 12+

In dem Buch geht es darum, dass der dreizehnjährige Brian Robeson nach der Trennung seiner Eltern als einziger Fahrgast in einem kleinen Flugzeug seinen Vater in Kanada besucht. Doch mitten über den Wäldern Kanadas erleidet der Pilot plötzlich einen Herzinfarkt. Brian versucht das Flugzeug selbst zu steuern. Er startet einen Notruf, doch die Verbindung ist schlecht und er wird nicht verstanden. Nachdem der Tank leer ist, schafft er das Unmögliche: Er macht eine Notlandung auf einem Kleinen See. Dabei zerschellt das Flugzeug. Brian kann sich retten, aber das Nothilfpaket kann er nicht bergen. So muss er lernen in der Wildnis alleine zu überleben ...

Das Buch ist sehr spannend und fesselnt.

 

Der Fluss auch von Gary Paulsen – 12+

Das Buch ist eine gelungene Fortsetzung des Buches "Allein in der Wildnis"

Vor zwei Jahren hat der 15-jährige Junge Brian Robeson einen Flugzeugabsturz über den Kanadischen Wäldern überlebt..Nun erklärt er sich bereit für Forschungszwecke mit einem Wissentschaftler wieder in die Wildnes zu gehen.
Doch schon kurz nach ihrer Ankunft geraten die beiden in ein schweres Unwetter: Derek, der Wissentschaftler,  wird von einem Blitz getroffen. Das Funkgerät ist kaputt und weit und breit gibt es keine Hilfe. Wieder einmal ist Brian auf sich allein gestellt....

 

"Klick" von Nick Hornby u.a. – 14 +

Ein tolles Buch! Das Buch hat mir sehr gefallen.

Die Geschichte als Ganzes ist sehr spannend und fesselnd.

Der amerikanische Verleger Arthur Levine hat zehn international anerkannte Autoren für ein spannendes Buchprojekt zusammengeführt: eine Art Nachruf an die fiktive Person George Keane.

Ausgehend von der Figur des Pressefotografen entwickeln die Autoren sehr unterschiedliche Geschichten.

Eines haben jedoch alle Geschichten gemeinsam: Sie zeigen Jugendliche an Wendepunkten ihres Lebens.

David Almond, Tim Wynne-Jones, Eoin Colfer, Roddy Doyle, Deborah Ellis, Nick Hornby, Margo Lanagan, Gregory Maguire, Ruth Ozeki, Linda Sue Park

In unserer Erinnerung leben die Toten weiter. So heißt es. Und manches Mal führt der Verlust eines gemeinsamen Freundes die Menschen näher zusammen. So kann der Roman "Klick" verstanden werden - als Nachruf von zehn Autoren an die fiktive Person George Keane.

Georg Keane ist als Pressefotograf in seinem Leben viel um die Welt gekommen: "Krieg. Natur. Menschen. Sportereignisse. 
Das Thema, an dem er nicht interessiert war, gab es nicht." Als er stirbt, hinterlässt der alte Mann seiner Lieblingsenkelin Maggie ein seltsames Erbe: Ein Kästchen mit sieben Muscheln, die Maggie nach Wunsch des Verstorbenen zurück an ihren Herkunftsort bringen soll - die sieben Weltmeere. 
In zehn Kapiteln spüren die Autoren des Romans "Klick" - darunter so bekannte Namen, wie Nick Hornby und Gregory Maguire - dem Vermächtnis des Pressefotografen Georg Keane nach. 
Sie führen seine Enkelin Maggie zu den Stationen eines bewegten Lebens: Von einem Antiquitätenladen in einem entlegenen englischen Küstenstädtchen, über ein düsteres Gefängnis in Russland bis hin zu einem Kriegsschauplatz in Japan. 
Orte, die Maggie bereits aus den Geschichten des Großvaters vertraut sind: "Es begann fast immer mit einem Foto oder einem kleinen Gegenstand, den er aus der Tasche zog. »Rate mal, was ich hier habe«, sagte er dann. (...) Als Maggie klein war, ging es in Gees Geschichten immer um etwas Lustiges oder Hubsches oder Nettes. In letzter Zeit jedoch hatten sich die Geschichten ein bisschen verändert. Wie die uber das Mädchen mit dem nassen Gesicht. " 
Das Mädchen auf dem Foto strahlt, weil es in ihrem Heimatdorf zum ersten Mal seit zwei Jahren wieder geregnet hat. Und so ahnt Maggie bereits, dass ihr die Reise auf den Spuren des Großvaters die Augen für die Welt öffnen wird: In all ihrem Schrecken und ihrer Schönheit...

 

Click , wie oben, aber engl Ausgabe – 14 +

How many times have you looked at a photograph and wondered what the story was behind it? Photographs indicate relationships within and among people and nature. Photographs document one's perception of the world.

George Keane Henschler, or "Gee" as he likes to be called, and his granddaughter, Maggie, are the epicenter for all the stories in the book CLICK. The book starts off with a short story by Linda Sue Park. The authors that contributed to this book make up quite an impressive list: Deborah Ellis, Ruth Ozeki, Eoin Colfer, David Almond, Roddy Doyle, Nick Hornby, Margo Lanagan, and Gregory MacGuire

The book is amazing. It's interesting how the ten authors managed to write ten different stories that somehow all connect to become one novel


Die Luna-Chroniken

Wie Monde so silbern ,  Band 1

von Marissa Meyer  -  12 +

Dieses  Buch ist kein reines „Mädchenbuch“. Auch Jungs werden diese Geschichte lieben.

Seit über 12 Jahren wütet die blaue Pest auf der Erde und macht auch vor dem Asiatischen Staatenbund, seinen Bewohnern, oder gar vor Kaiser Rikan halt. Dieser befindet sich im dritten Letumose Stadium, um so dringlicher wird auf Hochtouren nach einem Heilmittel geforscht.

Jeden Tag wird ein weiterer Cyborg an Hand seiner ID ermittelt, der für das Land und zum Wohle der Forschung sein Leben opfern "darf". Auch Cinder ist ein Cyborg - und könnte somit jeden Tag einberufen werden. 

Eines Tages sucht Prinz Kai Cinders Werkzeugladen auf dem Markt auf, da er bei einer dringlichen Reparatur die Hilfe der besten Mechanikerin benötigt. Nach dieser ersten Begegnung kreuzen sich die Wege der Beiden immer wieder.

Trotz der schlimmen Epidemie soll der Ball zum Freiheitstag stattfinden. Cinders Stiefmutter Adri ist davon natürlich begeistert und staffiert ihre Töchter mit den schönsten Kleidern aus. Nur Cinder verbietet sie auf den Ball zu gehen, was dieser dank ihres Cyborg-Daseins allerdings nicht all zu viel ausmacht.

Als Cinder den einzigen Menschen aus ihrer Familie verliert, den sie aus tiefstem Herzen geliebt hat, gibt Adri ihr die Schuld und verkauft Cinder kurzer Hand an den Staat bzw. an das Forschungslabor. Was dann geschieht, hätte sich die junge Frau allerdings nicht einmal in ihren kühnsten Träumen vorgestellt.

Die Geschichte spielt unverkennbar in der Zukunft. 6 Staaten und ihre Oberhäupter regieren die Erde, Raumschiffe und das Reisen zum Mond sind längst nichts besonderes mehr.

All dies ist für Cinder jedoch von nicht von allzu großer Bedeutung, da sie in erster Linie dafür Sorgen muss, dass ihr kleiner Laden auf dem Markt gut läuft, damit sie genügend Geld für ihre Halbschwestern und ihre gierige Stiefmutter verdient. Da Cinder ein Cyborg ist steht sie in der Hierarchie des Staatenbundes an unterster Stelle. Somit befindet sie sich die meiste Zeit nur in Gesellschaft der Androidendame Eko, oder verbringt Zeit mit ihrer Stiefschwester Peony, ihrer einzigen menschlichen Verbündeten. Als Prinz Kai in ihr Leben tritt, verändert sich dieses schlagartig... doch erst als Cinder selbst zum Versuchskaninchen wird, beginnt sie langsam zu erkennen und zu begreifen.

Die Verschmelzung von Märchen, Fantasy - und Science Fiktion ist absolut großartig gelungen.

"Wie Monde so silbern" jeweils in 4 Bücher unterteilt. Jeder Buchteil wird mit einem Zitat des Original-Märchens eingeleitet, was unglaublich passend und wunderschön ist. 

Auch Band 2 liegt bereits in eurer Schulbücherei:  "Wie Blut so rot".

 

Cinder, by Marissa Meyer  -  12+

wie oben, aber engl Ausgabe

Book One of the Lunar Chronicles

Humans and androids crowd the raucous streets of New Beijing. A deadly plague ravages the population. From space, a ruthless lunar people watch, waiting to make their move. No one knows that Earth’s fate hinges on one girl. . . . 

Cinder, a gifted mechanic, is a cyborg. She’s a second-class citizen with a mysterious past, reviled by her stepmother and blamed for her stepsister’s illness. But when her life becomes intertwined with the handsome Prince Kai’s, she suddenly finds herself at the center of an intergalactic struggle, and a forbidden attraction. Caught between duty and freedom, loyalty and betrayal, she must uncover secrets about her past in order to protect her world’s future.

A great choice for all ages, with strong appeal for both girls and boys 

also available

Scarlet,  Book Two of the Lunar Chronicles

 

The Tragedy Paper  by Elizabeth Laban – 14 +

Perfect for fans of Thirteen Reasons Why and Looking for Alaska

The “Tragedy Paper “a beguiling and beautifully written tale of first love and heartbreak.” It follows the story of Tim Macbeth, a seventeen-year-old albino and a recent transfer to the prestigious Irving School, where the motto is “Enter here to be and find a friend.” A friend is the last thing Tim expects or wants—he just hopes to get through his senior year unnoticed. Yet, despite his efforts to blend into the background, he finds himself falling for the quintessential “It” girl, Vanessa Sheller, girlfriend of Irving’s most popular boy. To Tim's surprise, Vanessa is into him, too, but she can kiss her social status goodbye if anyone ever finds out. Tim and Vanessa begin a clandestine romance, but looming over them is the Tragedy Paper, Irving’s version of a senior year thesis, assigned by the school’s least forgiving teacher.
 
Jumping between viewpoints of the love-struck Tim and Duncan, a current senior about to uncover the truth of Tim and Vanessa, The Tragedy Paper is a compelling tale of forbidden love and the lengths people will go to keep their secrets.

 

Hier noch eine Empfehlung  für geübte und ältere LeserInnen

Arnes Nachlaß von Siegfried Lenz

 Das Buch erschien 1999

»Sie beauftragten mich, Arnes Nachlaß einzupacken.« Hans, der Ich-Erzähler, kommt nicht umhin, die kleinen und großen Schätze zu sichten, die Arne Hellmer, dieser außergewöhnliche Junge, mit dem er zwei Jahre lang ein Zimmer teilte, zurückließ. »Wie ein Eindringling in seine Welt, seine Tränen, seine verborgenen Hoffnungen« kommt sich Hans vor und entfaltet, angeregt durch die Fundstücke des Nachlasses, Arnes Geschichte. Vor dem Hintergrund des Hamburger Hafens und seiner Werften gewinnt sein Leben nach und nach Kontur. In ruhigen, atmosphärisch dichten Bildern entwirft Siegfried Lenz das Psychogramm eines Jugendlichen, der das Unglück früh kennenlernt; eines Außenseiters, der verzweifelt nach Nähe und Geborgenheit sucht. »Was Lenz in diesem Bändchen erzählt, gehört zum Anrührendsten, das deutsche Autoren in diesem Jahrzehnt geschrieben haben.« (Focus)

Einfühlsam wird die Geschichte des Arne Hellmer in diesem Roman von Siegfried Lenz erzählt. Arne, einziger Überlebender einer Familientragödie, wächst fortan bei einer fremden Familie auf und wird immer wieder mit Trauer und Einsamkeit konfrontiert. Schließlich sieht er, wie schon seine Familie, keinen Ausweg mehr und bringt sich um. Erst nach seinem Verschwinden wird der Familie, die ihn bei sich aufgenommen hatte, bewusst, wie wichtig ihnen Arne doch war.Hans, sein einziger wahrer Freund und ältester Sohn der Familie, ordnet seinen Nachlass und taucht dabei erneut in die Vergangenheit ein und lässt Arnes Leben Revue passieren.

Ein Buch, das sich zu lesen lohnt!