Neuigkeit: Weihnachtskonzert am Mi, den 13. Dezember 2017 um 19:30 Uhr in der Aula
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Sehr geehrte Damen und Herren! Wir sind Johannes, Marc, Lou und Lukas.

Im Laufe der letzten drei Jahre durften wir die Bekanntschaft vieler bemerkenswerter Persönlichkeiten machen. Das waren z.B. Zeitzeugen und Kinder von Überlebenden oder Menschen, die sich mit Gedenkkultur auseinandersetzen.

Anfänglich war uns nicht bewusst, welche Bedeutung unsere Arbeit für Betroffene oder deren Nachfahren hat. Erst nach zahlreichen Gesprächen mit diesen Menschen erkannten wir, wie wir sie mit unserer Arbeit erreichen und berühren konnten.

Bei einem Interview mit dem Auschwitz - Überlebenden Heinz Kunis sprach uns seine Tochter an. Sie bedankte sich für unser Engagement und betonte, wie wichtig ihr das aktive Gedenken sei. Ihre Offenheit und Dankbarkeit imponierte uns und uns wurde klar, dass unsere Arbeit mehr Bedeutung hat als wir zu Anfang dachten. Spätere Begegnungen bestätigten diese Erfahrung.

In Thessaloniki trafen wir eine andere Tochter eines Überlebenden von Auschwitz und Mitglieder der Jüdischen Gemeinde, die sich auch über unser Engagement sehr freuten und uns – entgegen unserer Erwartungen – warmherzig aufnahmen. Angesichts dessen, was wir am Tag davor z.B. über die Taten der SS erfahren hatten, waren wir mit gemischten Gefühlen zu dem Treffen gegangen. Um so mehr erstaunte uns die Herzlichkeit, mit der wir empfangen wurden.

Von den Menschen, die wir im Laufe unseres Projektes kennenlernen durften, erfuhren wir viel darüber, wie wichtig die Aufarbeitung der Geschichte für sie ist. Diese Reaktionen prägten uns und wir freuten uns über die positive Resonanz, welche unsere Motivation, unser Projekt voranzutreiben, förderte.