Neuigkeit: Theater Q2 Ltz, Ktz am 3.+4. Juli 19 Uhr Aula
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3.1 Allgemeines

Wesentliche Grundsätze und Rahmenbedingungen des gemeinsamen Arbeitens und Lernens am Schiller-Gymnasium wurden bereits in der von Lehrern, Eltern und Schülern entwickelten und im Jahr 2002 von der Schulkonferenz beschlossenen Schulordnung (s. Anlage 3) festgelegt, die hier in einem Auszug wiedergegeben werden:

I. Präambel

Der Erfolg des Zusammenlebens am Schiller-Gymnasium hängt wie in jeder größeren Gemeinschaft davon ab, dass alle Beteiligten sich auf wesentliche Grundsätze verständigen und dass diese durch konkrete Regelungen ergänzt werden.

Die in dieser Schulordnung formulierten Grundsätze sowie das ergänzende Regelwerk sollen dazu dienen, erfolgreiche Unterrichts- und Erziehungsarbeit zu gewährleisten.

Die Anpassung der Grundsätze und Regelungen an die sich ändernden Rahmenbedingungen ist gemeinsame Aufgabe aller Beteiligten.

II. Allgemeine Grundsätze Zusammenarbeit

Die Schule ist auf das Vertrauen und die Mitarbeit der Schülerinnen und Schüler, der Lehrerinnen und Lehrer sowie der Erziehungsberechtigten angewiesen.

Gelingen

Jeder ist für das Gelingen von Schule und Unterricht verantwortlich. Jede Schülerin und jeder Schüler, jede Lehrerin und jeder Lehrer hat sich so zu verhalten, dass der Unterricht erfolgreich ist und störungsfrei und für alle effektiv verläuft.

Freiheit und Verantwortung

Die Schule gibt Freiheit in dem Maß, in dem Verantwortung getragen werden kann. Wer mitentscheiden will, muss Verantwortung übernehmen. Wer Freiheit beansprucht, muss Regeln anerkennen und befolgen.

Soziales Handeln

Alle bemühen sich um Freundlichkeit, Höflichkeit, Hilfsbereitschaft und Fairness. Jeder behandelt  Schülerinnen und Schüler,  Lehrerinnen und Lehrer und Erziehungsberechtigte so, wie er behandelt werden möchte, und leistet Hilfe dort, wo ein anderer Hilfe benötigt.

Toleranz und Respekt

Jeder achtet darauf, offen für andere zu sein und den anderen zu respektieren, Selbstvertrauen und Selbstbeherrschung zu entwickeln und Zivilcourage zu zeigen.

Streiten

Meinungsäußerungen sind erwünscht. Wer kritisiert, sollte sich im Klaren sein, was er mit dieser Kritik verbessern will. Dann hilft die Kritik allen.

Lernen

Jeder ist für sein Lernen selbst verantwortlich; die anderen unterstützen. Das eigene Lernen muss mit Kopf, Hand und Herz stattfinden.  Lehrer müssen Anregungen und Hilfestellungen geben, die die Selbstständigkeit der  Schüler fördern.

Anerkennung

Lob und Anerkennung motivieren stärker als Tadel. Leistung soll angemessen gewürdigt werden. Jeder steigert seine Leistung eher durch Ermutigung und persönliche Ansprache und ist dadurch auch eher zur Mitarbeit und Übernahme von Verantwortung bereit.

3.2 Leitsätze

Die Gemeinschaft der Lehrerinnen und Lehrer hat in Kooperation mit Eltern und Schülerinnen und Schülern die nachfolgenden Leitsätze formuliert.

Wir setzen, aufbauend auf bewährten Grundlagen, aktuelle inhaltliche und methodische Zielsetzungen gemeinsam um. Dabei orientieren wir unsere Unterrichtsentwicklung an den in den Rahmenlehrplänen und curricularen Vorgaben genannten Kompetenzen und sorgen für Transparenz innerhalb der Fachbereiche.

Wir konzentrieren uns auf den Unterricht und organisieren den Schulalltag effektiv, kooperativ und für alle leistbar. Durch konstruktive Zusammenarbeit in und zwischen den Fachbereichen, den Austausch von Materialien und die Koordinierung von Fortbildungen erhöhen wir die Arbeitseffektivität. Wir streben im Rahmen unserer Möglichkeiten eine Arbeitsorganisation an, die Klassenfahrten, Schüleraustauschfahrten, Betriebspraktika, Wettbewerbe und Schulfeste auch weiterhin durchführbar macht.

Wir bieten einen vielseitigen und schülerorientierten Unterricht, der das Lernen fördert. Der Erwerb von Lernkompetenzen und die Entwicklung selbstständigen Lernens stehen dabei im Mittelpunkt.

Die Lehrer unterstützen fachliche, Fächer verbindende und pädagogische Zusammenarbeit. Gemeinsam mit außerschulischen Einrichtungen, durch Kooperation mit europäischen Partnerschulen und mittels fachübergreifendem, projektbezogenem Unterricht eröffnen wir den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, Frage- und Problemstellungen aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu betrachten.
Wir leisten einen Beitrag zur Bildung selbständig denkender, toleranter, zuverlässiger, ehrlicher und kritikfähiger  Schüler. Durch die Unterscheidung von Toleranz und Gleichgültigkeit und die Reflexion des eigenen und fremden Verhaltens vermitteln wir die Bedeutung allgemeiner Verhaltenskonventionen und fördern die Entwicklung von Zuverlässigkeit.

Wir, Eltern, Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler, tragen gemeinsam Verantwortung bei der Gestaltung des Schullebens. Da schulischer Erfolg in erster Linie das Ergebnis eigenverantwortlichen Handelns ist, bemühen wir uns, den für die Schülerverantwortung erforderlichen Aktionsrahmen bereitzustellen.

Wir können uns aufeinander verlassen und halten die gemeinsam festgelegten Regeln ein. Wir stellen im Konsens für den Schulalltag konkrete Regeln auf und achten auf die Durchsetzung der Regeln und Absprachen.

Wir streben eine schulische Infrastruktur an, die qualitativ und quantitativ den Anforderungen einer modernen Schule entspricht. Dabei nutzen wir unsere Räumlichkeiten effektiv und stellen den unmittelbaren Zugriff zu Medien sicher.