Neuigkeit: Weihnachtskonzert am Mi, den 13. Dezember 2017 um 19:30 Uhr in der Aula
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250. Geburtstag Schillers, 50 Jahre Schulpartnerschaft mit Colmar, 20 Jahre Mauerfall, 10 Jahre Europaschule, 0 Jahre modernisierte Aula, 

BERLIN-CHARLOTTENBURG. Wer wurde schon jemals zu einem 250. Geburtstag eingeladen? 

An unserer Schule war dies am 10. November 2009 möglich. Denn die Schiller-Schule in Berlin Charlottenburg feierte mit einem großen Schulfeier und vielen Gästen in der Schulaula Schillers 250. Geburtstag.

Aber es gab an diesem Tag noch viele weitere Gründe zum Feiern:
Unsere Schule begeht seit 50 Jahren eine Schulpartnerschaft mit der Stadt Colmar in Frankreich. Die Direktorin der Colmarer Austauschschule war selbstverständlich auch zur Feier des Jahres eingeladen und gekommen.

Aber wir haben nicht nur eine gute Verbindung zu Frankreich, sondern unsere Schule ist seit 10 Jahren als staatliche, englischsprachige Europaschule anerkannt, was natürlich auch gefeiert werden musste.

Gut, dass rechtzeitig zu den Feierlichkeiten die Modernisierung unserer Aula beendet war. Ein großes Lob und Dankeschön dafür von unserer Seite an die Bauarbeiter und Architekten, die es in nur zweieinhalb Monaten geschafft haben, die Aula komplett zu renovieren und zu modernisieren.

Das Fest wurde in kürzester Zeit und mit viel Aufwand auf die Beine gestellt. Die Schüller stellten ein tolles Programm mit Musik und Theater zusammen. Die Lehrer und Ehrengäste hielten viele, manchmal zu lange, Reden, von denen vor allem die Reden der Ex-Schillerschüler das Publikum begeisterten.

Ein Jubiläum durfte aber auch am Schiller Gymnasium in diesen Tagen nicht fehlen – der 20. Jahrestag des Mauerfalls. In Auseinandersetzung mit diesem für die ehemalige geteilte Stadt so wichtigem Jubiläum führte unsere Schule am 9.-10. November 2009 Projekttage durch. Die Klasse 8e2 begab sich auf die Spuren der Mauer und des Lebens in der DDR. Dazu erstellte die Klasse in Arbeitsgruppen Plakate zu den Themen Jugend, Schule und Alltag in der DDR. Am 9. November begaben wir uns bei unserem „Wandertag“ auf die Spuren der Mauer. Erste Station war der Invaliden Friedhof. Danach gingen wir auf dem ehemaligen Mauerstreifen zu den extra für den Mauerfall erstellten und in aller Welt bemalten Dominosteinen.
Zu unserer großen Freude besuchte uns am 10. November eine Zeitzeugin aus der ehemaligen DDR, die als Punk in der DDR vielen gesellschaftlichen und staatlichen Anfeindungen ausgesetzt war. Ihre Worte nahmen uns mit in die Zeiten der Mauer und zeigten uns auch andere Seiten und Perspektiven der DDR. So ein wichtiges Ereignis darf niemals in Vergessenheit geraten. Deshalb ist es erfreulich, dass das Jubiläum auch uns lange nach dem Mauerfall Geborenen näher gebracht wurde.

Ayca B.B. und Sophie Charlotte F., 8e2