Neuigkeit: DS Q2 präsentiert FRÜHLINGSERWACH*INNEN am Mo, 20.5. und Di, 21.05. jeweils 19 Uhr Aula
←  Zurück zur Startseite

Religiöse Bildung hat angesichts der Pluralität der Religionen und Weltanschauungen eine immer wichtiger werdende Orientierungsfunktion. Sachgerechte und nachhaltig vermittelte Wissensbestände sind Voraussetzung für die Überwindung von Vorurteilen und für einen reflektierten Umgang mit kultureller und religiöser Vielfalt – nicht nur innerhalb des Schulalltags. Unabhängig von ihrer Familiensituation begegnen Kinder und Jugendliche religiösen Erzählungen und Riten. Das weckt die Neugierde vieler Schülerinnen und Schüler, sie möchten mehr über die vertrauten, aber auch über unbekannte Glaubensvorstellungen und religiöse Traditionen wissen. Sie stellen nicht nur Fragen zu religiösen Themen, sie formulieren auch eigene Deutungen. Im Religionsunterricht werden die Fragen und Deutungsansätze der Schülerinnen und Schüler aufgegriffen und entlang der Curricula des Fachbereichs korrigiert bzw. ausgebaut. Ziel dabei ist es, Schüler_innen auf dem Weg zu ihrer gesetzlichen Religionsmündigkeit (14 Jahre) – und darüber hinaus – in einer Vielzahl von Unterrichtseinheiten zu begleiten.

Im Fachbereich Religion des Schiller-Gymnasiums arbeiten evangelische und katholische Lehrkräfte. Die Unterrichtsgestaltung orientiert sich in erster Linie an den Bedürfnissen der konkreten Lerngruppen, die Rahmenlehrpläne der Kirchen sind ebenfalls grundlegend. Darüber hinaus kooperiert der Fachbereich übergreifend mit den Unterrichtsfächern Ethik, Geschichte und Deutsch. Auch bei schulinternen Projekten ist der Fachbereich involviert, wie etwa bei den Projekten der ‚Fairen Schule‘.

Inhaltlich wird der Unterricht facettenreich gestaltet, sowohl thematisch als auch didaktisch. Mal geht es um eine konfessionelle Ausrichtung, die sich an verschiedenen theologischen Zugängen orientiert,  mal um religionskundliche Perspektiven, die Bezüge zur vergleichenden Religionswissenschaft herstellen.

Voraussetzung für die Teilnahme an allen Unterrichtsmodellen ist die Anmeldung der Schülerinnen und Schüler (bis 14 Jahre durch die Eltern, dann eigenständig). Der Religionsunterricht ist offen für alle. Eine Anmeldung ist immer möglich, Abmeldungen i.d.R. zum Ende des Schuljahres.